next exit south america

Tunesien 2013

Einfach geil, Temperaturen zwischen 5,8 und 35 Grad. Sand soweit das Auge reicht.

Tunesien-2013

 

Sandstürme; Wüstenfüchse, …

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Es geht los mit Auto und Mopeds auf dem Hänger, nach Genua. Zuvor noch einen netten Magen-Darm-Virus eingefangen, also lässt SIE sich wenige Stunden vor und auch während der Autofahrt das Abendessen nochmal durch den Kopf gehen. In Genua total verkatert den vereinbarten Parkplatz suchen, Mopeds abladen, auf zur Fähre, einchecken, dann nur noch hinlegen und den Virus auskurieren.
In Tunesien angekommen, fahren wir noch schnell nach Hammamet, hatten dort im Vorfeld schon ein kleines Hotel für die erste Nacht ausgemacht. Der Virus hat aber übergegriffen, jetzt ist ER dran, und aus einer Nacht in diesem Hotel werden mal eben zwei. Danach ist der Virus aber glücklicherweise komplett ausgestanden.
Es geht nun direkt gen Süden, in ein unspektakuläres Matmata (wir haben möglicherweise auch nicht richtig hingesehen?), dafür gibt’s einen günstigen Haarschnitt für IHN und das erste Urlaubsfeeling, weil keine Hetze mehr.
Vor dort weiter zur Oase Ksar Ghilane, Aufenthalt dort mit allem was dazu gehört: Unterkunft im Berberzelt, Dromedarritt einschließlich Übernachtung in der Wüste, Quad-Ausflug von der Oase zum Ksar, dauerhafter Wind, der den Sand überall hin fegt … und natürlich Mopedfahren nicht nur auf Pisten mit seichten Sandverwehungen, sondern voll durch die Dünen!

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– (Vieh)-Markt und eine super-glatte Rasur für IHN in Douz, abhängen und quatschen mit tunesischen Souvenir-Verkäufern, Henna-Tattoo auf beiden Händen für SIE
– Chott el Djerid – überfahren, hinein gefahren, eine Runde gedreht, bis uns klar wurde, dass es keinen anderen Weg ‚raus gibt, als den über die ‚echte‘ Straße; dafür aber unterwegs etwas kostenloses Wüstensalz eingesteckt (andere lassen sich an der Hauptstraße dafür auch noch Geld abnehmen)

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– Rundfahrt Richtung algerischer Grenze (Tamerza) mit sandigen, steinigen zum Teil kaum als solche identifizierbaren Pisten, Dörfern, die in den 60ern des letzten Jahrhunderts wegen heftiger Regenfälle eingebrochen sind und direkt nebenan neu aufgebaut wurden. Rückfahrt bergab über die alte Rommel-Piste, eine echte ‚Hitler-Straße‘, noch ziemlich gut erhalten, wenn auch einige heftige Schlaglöcher ungeteilte Aufmerksamkeit fordern
Wir haben genug von Wüste und Sand und Trockenheit, also mal den Norden inspizieren: Tabarka oder so. Kurz hinter Tunis fängt der Dauerregen an, selbst mit Regenkombi kein Spaß. In Tabarka zum Glück ein Hotel mit heißer Dusche und Unterstellmöglichkeit für die Mopeds gefunden. Weiter Dauerregen, also am nächsten Morgen gleich wieder (in Regenkombi) zurück in den Süden.

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Zurück in Tozeur – nochmal Wüstengegend, nochmal 20 Grad und mehr sowie Sonnenschein, Sand in welche Richtung man auch blickt, nochmal Oase und ein Ausflug in die Filmkulisse für Star Wars (Nefta), nochmal Rommel-Piste, diesmal von unten nach oben, nochmal der Versuch offroad einen kürzeren Weg zu fahren … SIE hat halt immer mal wieder Blackouts und kommt weder vor noch zurück, leider.
Wie müssen uns langsam auf die Rückreise vorbereiten, machen einen Zwischenstop in Mahdia, eine Nacht im 4-Sterne Hotel, ein Spaziergang durch die Medina, inklusive Kaffee auf dem Platz vor der Moschee; es ist schon deutlich ‚europäischer‘ hier. Und dann geht’s über Hammamet wieder zurück nach Tunis, durch den Zoll, auf die Fähre, nach Genua, Mopeds auf den Hänger und nach Hause … Vorbei!
Fahrtechnische Erkenntnis aus diesem Trip bei IHR:
Wenn man im Sand einmal in Schwung ist, muss man das auf jeden Fall so lange als möglich ausnutzen. Und wenn schon bremsen, dann wenigstens so, dass man OBEN auf der Düne stehen bleibt, und nicht einen Meter davor … spätestens nach dem dritten Mal hat man echt keine Lust mehr, das Moped aus dem Sand zu ackern! (siehe auch Video zu diesem Urlaub)

Kommentar von IHM:
Geil! NOCHMAAAAAAL!!!!

Video

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